Blender 006 – Zweiter Überblick

In diesem zweiten Part in dem sich ebenfalls alles um die Programmoberfläche von Blender dreht, werden einige Punkte des User Interface etwas näher betrachtet, bevor man dann mit der Arbeit beginnen kann.

Skills: Basics
Addon: Nein

 

Anmerkung: Die Oberfläche hat sich seit Version Blender 2.8 scheinbar stark verändert. Letztendlich sind im Großen und Ganzen alle Angaben bis auf die Tatsache, das einige Dinge verschoben und in einem veränderten Design daherkommen gleich geblieben.

 

In der ersten Zeit versuchen viele Beginner und Umsteiger tunlichst nichts an der Programmoberfläche zu ändern, weil die Befürchtung besteht nicht zu den gewohnten Settings zurückzufinden. Ganz so schlimm ist es nicht, zumindest nicht langfristig. Man beginnt einfach oben einmal alle Ansichten für die Arbeitsaufgaben durchzuklicken und am Ende wieder auf Default zurückzukommen. Dieses Vorgehen verschafft gleich mehr Sicherheit.

 

Default-Oberfläche im Einzelnen

Blender startet von Haus aus im Default Modus und legt die Fenster standardmäßig so an wie es im große Bild zu sehen ist. In den ersten Tutorials wird (bis auf Weiteres) immer in der Default-Ansicht gearbeitet.

Blender Basics Tutorial

Default-Ansicht im Überblick

Habt ihr also mal was verstellt, keine Panik, schaut hier nach und korrigiert das wieder. Die kleinen markierten Kästchen zeigen die Schalter, wo ihr euch die entsprechende Einstellung heraussucht.

 

Die gekennzeichneten Bereiche kurz erklärt:

Info (langer flacher Fensterbereich oben)
In der Infoleiste kann man ablesen in welchem Modus man gerade ist. Wieviele Punkte, Kanten und/oder Flächen man insgesamt in seiner Szene hat (kann wichtig sein). Und man kann sehen, welchen Renderer man aktuell eingestellt hat. Wir bzw. ich benutze vorerst nur den Blender Render für Cartoons und ähnliches.

Outliner (oben rechts)
Im Outliner werdet ihr alle Objekte finden die man erschafft. Bei einer leeren Datei (die ja nie wirklich leer ist) befinden sich auf der Bühne (Viewport) schon eine Kamera, eine Lampe und ein Cube (Würfel). Alle diese Objekte und später hinzukommende, sind im Outliner zu finden. Dient also der Organisation der Objekte.

Properties (unten Outliner)
In den Properties (Eigenschaften, Verhalten) kann man tatsächlich Eigenschaften festlegen wie Material, Texturen usw. und bestimmte Verhalten (Physics, Particle). Unter anderem startet man dort auch den Renderer (Bildausgabe). Auf die Properties kommen wir sehr bald zurück. Dort hat man immer was zu tun.

Timeline (langer flacher Fensterbereich unten)
Wird etwas animiert, arbeitet man mit der Timeline. Dort können wir Schlüsselbilder festlegen und bearbeiten. Dazu mehr, wenn es an das Animieren geht.

3D View
Der 3D View zeigt im Prinzip den Viewport, also den Arbeitsbereich inklusive der linken Werkzeugleiste.

Solltet ihr einmal etwas verstellen, wie gesagt, verzweifelt nicht! Schaut hier nach und versucht es wieder herzurichten.

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