Gimp 044 – Sphaerische Lichter, Wallpaper

Schöne Effekte, sogenannte Wallpapers, zum Beispiel für Monitorhintergründe, für Smartphone-Displays, Tablets usw. sind oft überraschend schnell und in wenigen Schritten in GIMP erstellt. So auch dieser gleißende Effekt, den ich sphärische Lichter genannt habe.

Skills: Intermediate 2.5 out of 5 stars (2,5 / 5)
Plugins: Nein

 

Neues Bild anlegen

Als Erstes wird ein neues Bild erstellt. Ich nehme die Maße 1280×720 Pixel, mit der Hintergrundfarbe Schwarz.

 

Neue Ebenen

Im nächsten Schritt werden Farben aufgetragen. Die Abbildung zeigt drei ganz unterschiedliche Ansätze (siehe Bild unten).

Gimp Wallpapers

Drei Methoden des Einfärbens

Wahlweise hat man die Möglichkeit entweder mehrere neue Ebenen zu erstellen und mit Farbflächen zu füllen (Abbildung ganz oben). Oder man bemalt eine neue, leere Ebene mit dem Pinselwerkzeug.

Was ebenfalls möglich ist, sich eine neue Ebene zu erstellen und sie mit einem Verlauf zu füllen (letzte Abbildung). Wählt man die Möglichkeit mit mehreren Ebenen (oberste Abbildung), muss diese sofort nach dem Bemalen, auf eine einzige sichtbare Ebene reduziert werden. Das Weichzeichnen geschieht über Filter – Weichzeichnen – Gaußscher Weichzeichner mit einem Wert zwischen 120 und 200.

 

Plasma

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Plasma Einstellungen

Jetzt wird von der Ebene Farbebene eine Kopie erstellt und über Filter – Rendern – Wolken – Plasma gerendert. Gefällt das Muster nicht, kann man sich durch einen Klick auf neu Würfeln ein neues Muster generieren lassen. Klickt man zusätzlich Zufällig an, verändert sich die Verteilung noch einmal auffälliger.

 

Farben entsättigen & Bewegungsunschärfe

Schade um die schönen Farben, aber von der obersten der beiden Ebenen benötigen wir nur die Grautöne. Das erreichen wir über Farben – Entsättigung. Im entsprechenden Dialogfenster wählte ich Leuchtkraft.

Die Bewegungsunschärfe sorgt jetzt für den nötigen Schwung. Über Filter – Weichzeichnen – Bewegungsunschärfe öffnet sich das entsprechende Dialogfenster (siehe Bild unten).

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Motion Blur

Linear bedeutet, dass die Unschärfe geradeaus verlaufen soll. Die Länge legt fest, wie weit der Wirkungsgrad der ist. Der Winkel bestimmt die Schräglage und Richtung. Ich habe mich für 180 Grad entschieden. Bei dieser Graustufen-Ebene stelle ich den Ebenen Modus von Normal auf Faser extrahieren um.

Zuletzt wird die Ebene über Filter – Verzerren – Verbiegen gebogen. An den Kurven können neue Nodes durch Mausklicks erzeugt werden. Möchte man einen Anfasser beseitigen klickt man ihn an und zieht ihn zum benachbarten Node.

Die Ebenen sollten jetzt in folgender Reihenfolge zueinander liegen: ganz oben die Ebene Plasma. Darunter die Ebene Farbebene. Und zuletzt, ganz unten, eine schwarze Hintergrundebene. Den Ebenen Modus schalte ich auf Multiplizieren. Man kann natürlich ansonsten auch ein wenig probieren.

 

Nachbearbeitung

Es kann vorkommen, dass man den Effekt etwas verstärken muss. Dazu kopiert man die Ebene und spielt bei Bedarf mit der Deckkraft. Ab diesem Punkt ist es jedem selbst überlassen, wie stark, oder sanft der Effekt angewendet werden soll.

 

Final

Effekte, die ich auf diese Weise erstellt habe, kann man sich unten anschauen (siehe Bild unten).

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Variationen

Dem Zufall kann nachgeholfen werden! Je öfter man solche Bilder erstellt, um so besser lernt man die Filter zu kontrollieren.

Viel Spaß!

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