Gimp 045 – BumpMap Filter anweden

Der Bumpmap-Filter wird gerne genutzt, wenn es darum geht Präge-Effekt darzustellen. Eine Bumpmap ist in wenigen Schritten erstellt, die dann auf eine übergeordnete Fläche angewendet wird. Ein schöner Effekt mit einem Touch von 3D.

Skills: Easy 2 out of 5 stars (2 / 5)
Plugin: Nein

 

Gimp Bumpmap

Geprägtes Metall

Ein gebumptes Bildelement, freigestellt und versehen mit einem Drop-Shadow (Schlagschatten) wirkt schon nicht schlecht (siehe Bild oben).

 

Bumpmap

Eine Bumpmap kann prinzipiell ein Bild jeder Art sein, egal ob Schwarz/Weiß oder farbig. Ich bevorzuge allerdings Schwarz/Weiß bzw. über Farbe – Entsättigen entstandene Graustufenbilder oder fertige selbst Graustufen zu diesem Zweck an (siehe Bild unten).

Gimp Bumpmap

In Inkscape erstellte Graustufen

Gimp Bumpmap

Bumpmap Ergebnis

Gimp Bumpmap

In Gimp entsättigtes Farbbild

Inkscape Bumpmap

Bumpmap Münzen

 

Je dunkler die Bereiche in der Bumpmap, desto tiefer liegt der ein Bereich in der fertigen Abbildung. Je heller die Bereiche in der Bumpmap, desto höher liegt der ein Bereich in der fertigen Abbildung.

 

Reihenfolge der Ebenen

Wendet man den Bumpmap-Filter an, ist die Reihenfolge der Ebenen wichtig. Die Ebene, die geprägt werden soll, muss über der Graustufen-Ebene liegen (siehe Bild unten).

Gimp Bumpmap

Ebenenhierarchie

 

BumpMap anwenden

Dann wird der Effekt über Filter – Abbilden – Bumpmap aufgerufen. Es öffnet sich das abgebildete Fenster mit verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten. Ich erkläre kurz worum es sich dabei im einzelnen handelt (siehe Bild unten).

Gimp Bumpmap

Bumpmap Einstellungen

  • Oben wird die BumpMap ausgesucht. Dort wählt ihr euer Muster aus.
  • Map-Typ ist meistens Linear, das schaut am besten aus.
  • Verdunkelung kompensieren bitte anklicken, sonst ist es zu dunkel.
  • Man kann die Map umkehren, dann geht die Prägung nach innen, oder eben aussen.
  • Azimut bestimmt den Lichteinfallwinkel.
  • Höhenwinkel bestimmt die Härte bzw. Höhe der Prägung.
  • Tiefe beeinflusst ebenfalls noch einmal die Höhe/Tiefe.
  • x und y Versatz verschiebt das Bild.
  • Wasserhöhe kann das Bild, je nach Vorlage nochmal weicher erscheinen lassen.
  • Ambiet bestimmt die Intensität des Umgebungslichtes allgemein.

Spielt ein wenig mit den Werten und schaut was passiert, so bekommt ihr am schnellsten ein Gefühl für die Einstellungen. Auch hier gilt wieder: Weniger ist manchmal mehr!

Es Bumpmaps gibt auch im 3D-Bereich und ähnliche Maps, die Displacement-Maps. Bumpmaps haben ihre Grenzen und wirken flacher als Displacement-Maps. Man darf diese beiden Methoden nicht verwechseln.

 

Möglichkeiten der Weiterverarbeitung

Als Grundflächen sind alle farbigen Ebenen, aber auch Textur-Ebenen möglich. Im Bild unten z. B. habe ich mir eine schnelle Metalltextur erstellt und die Bumpmap darauf angewendet. Hier sind kaum Grenzen der Anwendungsmöglichkeiten gesetzt.

Gimp Bumpmap

Geprägtes Metall

 

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