Gimp 094 – Handybilder, Notfallpaket, Infos & Tips

Über Arbeitskollegen bin ich öfter von Menschen umgeben, die sich auf sozialen Netzwerken bewegen um sich dort gemeinsam z.B. über gesunde Ernährung und/oder Abnehmen austauschen. Vorzugsweise werden für die Aufnahmen bei Tisch Smartphones genutzt.

Daher kam die Frage auf, ob ich nicht eine Art Notfallpaket zusammenstellen könnte, um solche Bilder schnell etwas zu optimieren. Da ich diese Thematik als Pizza-mit-doppelt-Käse-Freund unterstütze, habe ich diese Infos und Tipps, sowie die beiden folgenden GIMP-Artikel mit Kurzbeschreibung von Arbeitsschritten gerne zusammengestellt.

Es soll in den beiden folgenden Beiträgen also nicht um fotografische Kunstwerke, großangelegte Bildkompositionen und Food-Fotografie in Perfektion gehen, sondern darum Bilder aus dem Smartphone in schnellen Schritten, nach oder noch in der Mittagspause, ohne viel Aufwand für einen Upload aufzufrischen.

Im Grunde wurden die Themen schon angesprochen, aber für Menschen die ansonsten kaum etwas mit Bildbearbeitung zu tun haben, fand ich die Idee und Anregung einer Kollegin gut, sozusagen ein Notfallpaket zu schnüren, das einige Arbeitsschritte zusammenfasst und hier, unter den vielen Artikeln schnell auffindbar ist.

Soviel zur Geschichte. Es geht weiter mit Tipps zum Organisatorischen. Die Schritte der Nachbearbeitung werden in den beiden folgenden Artikeln besprochen.

Mise en Place (Der richtige Platz für den Job)

Mise en Place hört sich hochtrabend an, spielt in der Gastronomie eine größere Rolle und steht für der richtige Platz (Arbeitsplatz) in der Servicekette um die Abläufe zu optimieren. Gefällig und praktisch sollte es sein.

Hier bedeutet es lediglich einen Platz im Essensraum zu finden, wo das Licht gut ist und man sich (und die Kollegen) gleichzeitig noch wohlfühlt. Unter Umständen kann das dazu führen, das bei einer Bilderserie, im Laufe der Zeit der Wiedererkennungswert gesteigert wird (eine persönliche Marke), was eine gute Sache ist.

Das Drumherum (Deko usw.)

Gerade wenn man gemeinsam mit Kollegen und Bekannten und Freunden ißt kann es schnell eng werden. Eventuell ist der Tisch davor oder dahinter noch frei, wohin man das Essen kurz auslagert für die Fotos, um sich dann wieder zu den Mitessern zu begeben.

Ansonsten gilt, möglichst wenig Deko. Ein Salz und Pefferstreuer reichen aus. Den Blick fürs wesentliche behalten! Es geht nicht um das Arrangement, sondern um die Mahlzeit. Zuviel Beiwerk lenkt nur ab. Auch hier kann man den Wiedererkennungswert, die persönliche Marke wieder erwähnen.

Der Untergrund

Um es authentisch zu halten, kann man das Tablett nutzen. Es gibt ganz brauchbare Tabletts, die sich als Untergrund gar nicht mal schlecht machen. Manchmal ist es sogar eine (stille, versteckte) Information, ist man z.B. etwas in einem Fastfood- oder Asia-Restaurant. Ist der Esstisch aber ein schöner Holz-oder gar Steintisch, wäre dieser Untergrund eher zu empfehlen. Hier kann man wieder den Wiedererkennungswert berücksichtigen.

Licht

Hier wundet sich das Gesamtbild ab. Ein schöner Tischplatz, nah beim Fenster wäre empfehlenswert. Zumindest in den hellen Jahreszeiten reicht die Lichtportion oft für gute Schnappschüsse aus – und – steigert ganz nebenbei…, wie kann es anders sein…, den Wiedererkennungswert.

Am besten kein Blitzlicht! Blitzlicht macht gerne harte Schatten, was für Lebensmittel eine schlechte Wahl ist. Man könnte Blitzen, aber dazu müßte man ein Lichtsetting aufbauen. Aber selbst wenn es nur ein Minimales Lichtarrangement wäre, ist das zuviel auf Aufwand. Man möchte ja die Mittagspause und das Essen mit den Kollegen geniessen.

Zusammenfassung

Letztendlich sind das alles keine großen Vorbereitungen, sondern das wonach sich fast jeder wie von selbst umschaut. Ein schöner Platz, nicht gerade in der prallen Sonne, aber auch nicht abseits in totalem Schatten. Auf Tisch und Tabletts hat man ‚eh weniger Einfluss, kann aber wählen.

Das einzige was nur passieren kann ist, dass mein seinen Platz aus fotografischer Sicht nocheinmal neu wahrnimmt. Und Wahrnehmung ist nichts schlechtes! Im Gegenteil, die gleichen Dinge neu, unter anderen Gesichtspunkten und Thematik zu betrachten ist eher eine Bereicherung.

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